Rot trifft andere Farben
Vera Bauer, Ramberg - Ausstellung 20.11.11 - 29.1.12
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Rot trifft andere Farben - Galerie in der Praxis Vernissage
Mit wunderbaren abstrakten Gemälden, bei der die faszinierende Farbe Rot im Mittelpunkt steht, bringt die Ramberger Künstlerin die Farbe der Liebe, der Energie, des Vorwärtsdrängens, der wärmenden Glut in den dunklen November. Das Rot geht vielfältige Flirts mit anderen Farben ein - mit dem Gelb zum Orange, mit dem Grün zum Braun und dem Blau zum Lila. Farbkompostionen, die auf vielfältigen von der Malerin selbst gestalteten Materialien, Räume schaffen und dem Betrachter Möglichkeiten eröffnen, zu fabulieren, weiter zu sehen und in einem Bild mehr zu entdecken als Farbe.
- Vernissage am Sonntag, 20. November 2011, 11 bis 14 h -
Galerie in der Praxis Physiocour, Praxis für Physiotherapie Jutta Lentz, Südring 38, Herxheim.
Die Aussstellung ist während den üblichen Praxiszeiten und nach telefonischer Absprache geöffnet bis 29. Januar 2012
Weitere Informationen und erste Bildimpressionen: www.physiocour.de/galerie
Rede der Malerin Vera Bauer
Liebe Familie Lentz, liebe Gäste,
letztes Jahr um die Zeit war ich zur Eröffnung der ersten Ausstellung in diesen schönen Praxisräumen genauso Gast wie Sie, heute ist es anders – heute darf ich Ihnen meine Bilder zeigen.Vielen Dank liebe Familie Lentz, für die Möglichkeit hier auszustellen sowie Ihre wertvolle Unterstützung bei der Organisation der Ausstellung.
Es ist ein schöner Zufall, dass sich hier alles so gut ergänzt – nämlich die Tatsache, dass Rot meine Lieblingsfarbe ist und dass das vorhandene Rot in der Praxis ein wunderbarer Rahmen und Hintergrund für meine Bilder ist!
Denjenigen, die schon einen Rundgang durch die Ausstellung gemacht haben, ist schon aufgefallen, dass in meinen Bildern Rot fast immer vorhanden ist.
Da ist es nicht verwunderlich, dass die heutige Ausstellung „Rot trifft andere Farben“ heißt.
Rot ist die Farbe, die mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Es ist die Farbe der Liebe, der Energie, des Vorwärtsdrängens.
Rot ist so vielseitig.
Es kann explosiv sein und tritt oft in den Vordergrund, oder eine Reihe von Rottönen fließen ineinander und bilden ein harmonisches Bild.
Manchmal ist dieses Rot auch bereit, sich auf einen kleinen Flirt mit dem Gelb zum Orange, dem Grün zum Braun oder dem Blau zum Lila einzulassen.
Auf jeden Fall ist es immer gegenwärtig – in Form von Pigmenten, Acrylfarben, Aquarellfarben, Tuschen, Wachskreiden – und will sich in einem Bild breit machen und in immer wieder neuen Formen zeigen.
Manchmal wende ich mich etwas mehr dem Gelb zu, helle, zarte Töne sind auch mal dran – und manchmal mache ich Blau!!!
Dann stürzt doch wieder dieses Rot in mein Atelier und will einfach wieder gemalt werden, gerne die erste Geige spielen und auf jeden Fall der rote Faden sein.
Ich habe mich fast völlig der Abstraktion verschrieben und so sind auch alle Landschaftsbilder abstrahiert.
Meine Kompositionsmittel – Acryl, farbige Tusche, Eitempera usw. sollen in erster Linie keine Abbilder von irgendetwas zeigen, sondern Räume schaffen, die dem Betrachter die Möglichkeit eröffnen, zu ahnen weiter zu sehen, einfach in einem Bild spazieren zu gehen und immer etwas Neues zu entdecken.
Ich arbeite auf normalen Papier, Auf Karton, auf handgeschöpftem Papier, aber ich schaffe mir ganz oft meine Malgründe selbst durch selbst hergestellte Folien, Baumaterialien wie z.B. beschichtete Pappe, Sand, Zement usw. So entsteht eine Form von „besonderer Leinwand“, die durch ihre Oberfläche schon überraschende Wirkungen garantiert.
Auch die Leinwände sind durch allerlei Materialschichten reliefartig gestaltet.
Die genannten Materialien unterstützen sich gegenseitig, entwickeln sich zu einer Symbiose, und die Farben werden darüber hinaus zum Regisseur der jeweiligen Komposition – diese sind dann das i-Tüpfelchen auf dem Bild.
Wie gesagt, häufig dominiert das Rot in seinen mannigfaltigen Stärken und Nuancierungen. Ein Symbol für Leben, Wärme, aber auch Geborgenheit und Zuversicht.
Als Partner dieses Bewusstseins fungiert eine Vielzahl von Gelb-Variationen, die mich, aber – wie ich festgestellt habe – auch viele Betrachter immer wieder zu einem positiven Lebensgefühl animieren.
So, jetzt lade ich Sie zu einem Rundgang durch die Ausstellung ein. Lassen Sie die Bilder auf sich wirken, nicht nur heute – die Ausstellung ist bis zum 29.01.2012 geöffnet.
Wenn Ihnen ein Bild besonders gut gefällt und Sie es erwerben möchten, würden Sie mir eine große Freude machen – und ich denke Frau Lentz genauso – denn mit 20% des Erlöses möchte ich mich an der Spende für das von Frau Lentz ausgesuchte World Vision Projekt beteiligen und die Rückkehr der ehemaligen Kindersoldaten in Uganda in das normale Leben zu unterstützen.
Vielen Dank für Ihr Interesse.
physiocour
in der Mitte sein